Viertelfinale
Veröffentlicht von Mark Weber am 27. August 2009 - 13:45
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Der Viehtreiber Traner, der schon so lange nur mit Nachnamen angesprochen wurde und deshalb fast vergessen hatte, daß sein Vorname Karl-Otto war, und sein Lehrling Fritz ritten auf ihren Ponies, nach einem gewöhnlichen Arbeitstag, durch den Wald.
Dieser Weg war eine Abkürzung nach Hause. Der Förster sah es nicht gern, wenn sie diesen Weg nahmen, aber heute war Viertelfinale, da wollten sie sich beeilen, um ja nicht die Hymnen zu verpassen.
Sie waren schon eine Weile durch den Wald geritten, als plötzlich jemand rief: „Hey, ihr zwei! Anhalten!“ Traner und Fritz stoppten ihre Ponies. Aus den Bäumen kam eine junge Frau angerannt, ihr langes brünettes Haar schlug ihr wild um den Kopf. Als sie vor ihnen stand, schnappte sie nach Luft.
„Was rennst du so durch den Wald?“ fragte Traner.
„Könnt ihr mich ein Stück mitnehmen?“ fragte sie.
„Na klar, spring rauf“, sagte Traner und half ihr, sich hinter ihm auf sein Pony zu setzen. Dann ritten sie weiter.
„Ich bin Traner und das ist mein Lehrling Fritz.“
„Ich bin Helga. Wo wollt ihr denn hin?“
„Nach Hause, heute ist doch Viertelfinale.“
„Stimmt, hatte ich vergessen“, sagte Helga. „Vielleicht hat mich deshalb mein Freund Wolf versetzt.“
„Willst du es mit uns ansehen?“ meldete sich Fritz zu Wort, denn er fand Helga sehr sexy.
„Warum nicht“, sagte Helga und band ihre Haare zu einem Zopf.
„Oh Scheiße!“ sagte plötzlich Traner. „Da vorn steht der Förster.“
„Ihr wißt, daß ihr hier nicht durchreiten sollt. Das ist ein Naturschutzgebiet“, begrüßte sie der Förster mit gezücktem Gewehr. Als er Helga hinter Traner entdeckte, nahm er es wieder runter. „Hallo Helga.“
Sie winkte ihm zu. „Ich regele das“, flüsterte Helga Traner zu. „Die beiden haben mir nur helfen wollen.“ Sie öffnete den Reißverschluß ihrer Jacke und präsentierte dem Förster ihre perfekten Brüste, wunderbar gestützt durch rote Spitze. „Willst du uns nicht alle zum Pilzeessen und Viertelfinaleschauen einladen, Klaus?“
Der Förster, der schon lange in Helga verschossen war, sah seine Gelegenheit gekommen und sagte: „Ja, warum schauen wir das Viertelfinale nicht bei mir? Ich habe einen großen Plasmafernseher und frische Pilze habe ich auch genug für uns vier. Laßt uns losgehen, sonst verpassen wir noch die Hymnen.“
Der Förster setzte sich hinter Fritz, und sie ritten zum Forsthaus.
Die Pilze schmeckten vorzüglich und das Viertelfinale war spannend.
Nach dem Spiel verabschiedeten sich Traner und Fritz von dem Förster und dankten ihm vielfach für seine Gastfreundschaft. Helga hatte sich entschieden, zu bleiben. „Wenn mich der Wolf nicht will, nehme ich den Förster“, sagte sie.
Fritz war traurig darüber, denn er fand Helga sehr sexy.
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