Sinnes Lust
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Ich weiß nicht, was mir an einem Vormittag im November, das schmerzliche Gefühl einverleibte, wie sehr ich das behagliche Leben vermisste, dem ich noch nicht vor allzu langer Zeit entflohen war.
Ich werde Kasper danach fragen, dachte ich; jenen Menschen, den ich heute Morgen in einem lauwarmen Bett in einer viel zu kalten Wohnung zurückgelassen hatte. Den ich noch geküsste hatte, im Schlaf, in seiner Welt, die er nie verließ. Jenen Menschen, der sich nicht fassen und schon gar nicht bezeichnen ließ. Nicht bezeichnen lassen wollte.
Besser nicht, dachte ich einen Moment später und widmete mich wieder meiner Arbeit.
Hin und wieder wagte ich den Blick aus dem Fenster. Schnell verlor ich die Hoffnung, der Nebel möge sich lichten, was sich auch die nächsten kommenden Tage nicht ändern sollte. Doch selbst wenn, hier war nur der Himmel weit, und dessen Anblick hätte mich heute nur noch mehr verstört. Kasper dachte ich, und wurde gleich noch ein Stück wehmütiger.
Ich versuchte mir ihn vorzustellen. Als Kind, den Mund schokoladenverschmiert , verschmitzt grinsend, mit verstrubbelten Haar. Es gelangt mir nicht, und ich versuchte mich die nächsten Stunden ganz auf meine Zeichnungen zu konzentrieren.
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