Es geht mir gut!
Veröffentlicht von Mark Weber am 15. März 2010 - 14:13
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Hallo lieber Leser,
mein letzter Eintrag liegt nun schon etwas zurück - tut mir leid, aber andere Dinge , außerhalb der virtuellen, haben meine ganze Aufmerksamkeit gefordert. Da die SpreeAG, und damit auch ich, am Samstag in Leipzig sein werden, verspreche ich euch schon jetzt, daß ihr in der nächsten Woche mit einem Erlebnisbericht an dieser Stelle rechnen könnt.
Vorerst ein neues Gedicht:
Asylgesuch
Krimi, Sachbuch, Biographie
werden gelesen wie nie –
und was ist mit dem Gedicht?
Das verschwindet und interessiert weiter nicht.
In Deutschland ist mit Dichten kein Geld zu machen,
allenfalls verdient man höhnisches Lachen
und vielleicht noch ’ne Prise Mitleid,
wenn man gesteht, daß man Gedichte schreibt.
Das einstige Land der Dichter und Denker
ist heute eines der ALDIs und Autolenker!
Hier in meinem Heimatland
werden Dichter seit Jahrzehnten verkannt.
Also such ich mir ’ne neue Heimat.
Eine, die Dichter gern hat.
Vielleicht liest man mich dann auch in Deutschland viel,
schließlich schreib ich dann aus dem Exil –
Denn Dichter werden erst anerkannt,
wenn sie vertrieben wurden aus dem Heimatland.
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